Wie alles begann...

Ein Whippet, nur zum Liebhaben!

Im Jänner 1985 machte ich erstmals Bekanntschaft mit einem Whippet. Es war eine sandfarbene Hündin namens "Ines" und sie gehörte meiner Freundin Astrid. Wesen und Erscheinung dieses Hundes beeindruckten mich so sehr, dass bald für mich feststand: Ich muß ein Whippet haben!
Da es damals in Österreich keinen Whippetwurf gab, wurde ich von der Zuchtwartin nach Deutschland an die Zuchtstätte "von der Kollau" von Fr.Lilo Consbruch verwiesen. Ich nahm sofort telefonisch Kontakt mit Fr.Consbruch auf und erfuhr, dass sie einen aktuellen Wurf hatte. Als ich meinen Wunsch nach einer Hündin äußerte, wurde ich zuerst nach meinen Ambitionen und Wohnverhältnissen gefragt. Ich war bei einer Vollblutaraberzucht als Gestütsleiterin beschäftigt und wohnte auch dort. Somit konnte ich einem Whippetwelpen genügend Freiraum und Beschäftigung bieten. Hundeaustellungen und Rennen interessierten mich nicht, da die Wochenenden mit Pferdeveranstaltungen verplant waren. Ich wollte einen Whippet als ständigen Begleiter. Daraufhin bekam ich von Fr.Consbruch die quirligste, aber kleinste Hündin des S-Wurfes "zugeteilt".

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Sigi wurde FCI-Weltjugendsiegerin 1986 in Tulln

Am 1.März 1985 zog "Sigi von der Kollau" bei mir ein. Damals hatte ich noch keine Ahnung, wie dieser kleine Hund mein Leben völlig verändern sollte!
Sigi wuchs in völliger Freiheit auf dem weitläufigen Gestütsgelände auf. Sie lief mit den Fohlen um die Wette, buddelte in Kaninchenbauten und begleitete mich bei Trainingsritten. Aus dem ehemals kleinsten Welpen des Wurfes wurde eine elegante, durchtrainierte und ansehnliche Hündin.

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Sigis 1.Rennen/1.Sieg und Kombisieg Marchegg 1986

Langsam erwachte mein Interesse für den Windhundsport. Wir besuchten Ausstellungen: Sigi gewann und gewann..., wir fuhren auf die Hunderennbahn: Sigi gewann nicht nur, sondern deklassierte die Konkurrenten um Längen!
Der Virus Windhundesport hatte auch mich erfasst! Mich faszinierte nicht allein der Erfolg von Sigi, sondern die Begeisterung der Hunde für das Rennen allgemein. Wer jemals Whippets vor dem Start beobachtet hat, wird mich verstehen!


Pferde, die bisher mein Leben bestimmt hatten, wurden allmählich zur Nebensache, Whippets mein neuer Lebensinhalt.

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Und so kam es, wie es kommen musste:
Ich wechselte den Beruf, da der Job als Gestütsleiterin zu wenig Freizeit für Hundeaktivitäten bot und zog in das Wochenendhaus meiner Eltern. Ich verkaufte meinen Pferdeanhänger und erstand einen kleinen Wohnwagen, um Sigi bei Veranstaltungen mehr Bequemlichkeit zu bieten.


Im Juni 1990 schenkte mir Sigi den A-Wurf Moskito's. Ananas und Allotria blieben bei mir, sie standen ihrer Mutter in Erfolgen um nichts nach.

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v.l.n.r.: Ananas, Sigi, Allotria

Ananas sollte die Mutter des B-Wurfes werden. Leider schlug das Schicksal unbarmherzig zu: Ananas wurde im September 1994 auf der Heimfahrt von einer Rennveranstaltung bei einem Autounfall getötet.


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3 Internationale Champions: Sigi, Drazsé, Allotria
Foto:Wuff


Lange Jahre hatte ich keine weiteren Zuchtambitionen. Ich war aber mit meinen aus Ungarn stammenden Hunden "Gereben Drazsé" und "Dévaj Hurrikán" weiterhin im Ausstellungs- und Renngeschehen aktiv.
Beide konnten - ebenso wie Sigi und Allotria - den Ausstellungstitel "Internationaler Champion" erringen und waren auch auf der Rennbahn erfolgreich.


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Dévaj Hurrikán - nicht nur Internationaler Schönheitschampion - auch Österreichischer Rennchampion!

Ich bin stets dem klassischen Whippettyp treu geblieben. Alle meine Hunde sind kompakt, im Maß und standardgerecht ohne Übertreibungen. Persönlich bevorzuge ich die Farbvariante "Rot".
Es freut mich sehr, dass sich meine "klassischen Whippets" bei Veranstaltungen gegen ausgesprochene Show- und Renntypen durchaus behaupten können!



Mit "Dévaj Red Hot Chili" fand ich eine Hündin, die in Wesen, Leistung und Optik meinem persönlichen Whippet-Ideal sehr nahe kommt. 2008 soll sie die Mutter des B-Wurfes Moskito's werden.

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Dévaj Red Hot Chili


FCI ÖKV ÖKWZR